Initiativen

Tagungen


Materielle Kulturen der Psychiatrie
(gemeinsam mit Benoît Majerus),
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg in Kooperation mit der Universität Luxemburg, Hamburg, 03.-04.05.2018

Aufführen, Aufzeichnen, Anordnen: Zur Provokation von Sichtbarkeit in therapeutischen Kontexten (gemeinsam mit Céline Kaiser und Sophie Ledebur),
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des UKE Hamburg in Kooperation mit der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg, 27.-28.05.2016

Arbeitsrhythmus und Anstaltsalltag.
Arbeit in psychiatrischen Anstalten vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus
(gemeinsam mit Eva Brinkschulte und Heinz-Peter Schmiedebach),
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des UKE Hamburg, 10.-11.04.2013

Themenreihen


Am Sterbebett.
Geschichte und Gegenwart

Themenschwerpunkt im Medizinhistorischen Museum Hamburg /
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des UKE Hamburg,
02.11.2016-19.02.2017
PDF

Krankheit. Schmerz. Musik.
Themenschwerpunkt im Medizinhistorischen Museum Hamburg / Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des UKE Hamburg,
13.04.-23.06.2016
PDF

Wahnsinn, Psychiatrie und Raum
Themenschwerpunkt im Medizinhistorischen Museum Hamburg / Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des UKE Hamburg,
28.04.-07.07.2015
PDF

Kurationen

Lebenszeichen. Fotopostkarten aus den Lazaretten des Ersten Weltkriegs. Sonderausstellung im Medizinhistorischen Museum (Kuration gem. mit Henrik Eßler, Ausstellungsgestaltung Katrin Mayer), 20.10.2018-20.10.2019

Michaela Melián, Andante Calmo.
Installation mit Sound im historischen Sektionssaal, Medizinhistorisches Museum Hamburg, 19.11.2016-19.02.2017

Felix Kubin, Paralektronoia. Ein Live-Hörspiel.
Medizinhistorisches Museum Hamburg, 16.06.2016

Heidi Pfohl, [wände]. Eine Ausstellung zu Wahnsinn, Psychiatrie und Raum. Medizinhistorisches Museum Hamburg, 09.04.-04.10.2015

Gespräche & Lesungen

(gem. mit Eva Brinkschulte) Erste Ärztinnen. Lesung aus autobiografischen Texten.
mit Birte Schnöink (Thalia Theater Hamburg), Medizinhistorisches Museum Hamburg, 09.05.2019

"Die gelbe Tapete" von Charlotte Perkins Gilman,
kommentierte Lesung mit Magda Kropiunig, Christoph Grissemann und Manfred Engelmayer, Bank Austria Kunstforum Wien, 16.03.2019

"Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist." Kommentierte Lesung autobiografischer Texte von Ärzten, Verwundeten und Pflegenden des Ersten Weltkriegs, mit Christoph Grissemann, Medizinhistorisches Museum Hamburg, 10.01.2019

Lesung aus der Anklageschrift des Staatsanwaltes Dietrich Kuhlbrodt gegen Pastor Lensch und Senatsdirektor Struve wegen Beihilfe zum Krankenmord,
mit Gala Othero Winter (Schauspielhaus Hamburg) und Dietrich Kuhlbrodt, 05.07.2018

Rocko Schamoni liest Heino Jäger,
Lesung im Rahmen der Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, 16.10.2017

„Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman,
kommentierte Lesung der Erzählung mit Magda Kropiunig und Christoph Grissemann im Rahmen von Diorama K17 (Gerhard Fresacher), Krumpendorf , 13.10.2017

Nervositätsdiskurs, Frauenbewegung und Psychiatrie um 1900.
Kommentierte Lesung der Erzählung „Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman, mit Catrin Striebeck (Burgtheater Wien) und Jörg Pohl (Thalia Theater Hamburg), Medizinhistorisches Museum Hamburg, 03.10.2015

Warnung vor einseitigem Gebrauch des Kopfes,
Lesung der Telemax-Kolumnen mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann in der Ausstellung „Changing Channels. Kunst und Fernsehen 1963-1987“, MUMOK Wien, 14.05.2010

Gesetz der Serie,
Gespräch mit Petra Erdmann (Filmkritikerin, Kuratorin) in der Ausstellung „Changing Channels. Kunst und Fernsehen 1963-1987“, MUMOK Wien, 08.05.2010

Gekritzelt, verwischt, ausgelöscht – Erinnerung und künstlerische Form,
Gespräch mit Anna Lehninger (Kunsthistorikerin) in der Ausstellung „Cy Twombly – Sensations of the Moment“, MUMOK Wien, 12.09. 2009

Vollkommene Gemütsstille. Idealer Ausgangspunkt,
Lesung mit Christoph Grissemann in der Ausstellung „Maria Lassnig – Das neunte Jahrzehnt“, MUMOK Wien, 16. 05. 2009

Von Brabblern und Spaßlaberln,
Gespräch mit Peter Iwaniewicz (Zoologe, Journalist) in der Ausstellung „Peter Kogler“, MUMOK Wien, 23. 11. 2008

Vermittlungsprojekte


Das kann ich auch!

Wenn Du vor Werken moderner Kunst stehst, denkst Du Dir dann: “Das kann ich auch”? Du willst nicht immer nur an- oder zuschauen, sondern auch mal selber tun und darstellen? Im Workshop probieren wir genau das aus: Wir stellen Performances und Kunstwerke nach und bringen sie zur Aufführung! Anleitung und Unterstützung gibt’s von den Schwestern Brüll, frei nach dem Motto: Kunst kommt nicht von Können, sondern vor allem vom Tun. Workshop für Jugendliche, MUMOK Wien, 2015, gemeinsam mit Karin Ankele

Wo ich bin, ist hier – alles andere ist dort
Vier Räume. Vier Interventionen. Ein Bezirk. Ein Zoologe, eine Botanikerin, zwei MusikerInnen, ein Autor, eine Künstlerin, ein Spaziergänger, eine Kunstvermittlerin bewegen sich durch einen Abschnitt des 8ten Wiener Gemeindebezirks. Vorschläge zur ungewöhnlichen Aneignung des (öffentlichen) Raumes an vier verschiedenen Stationen werden angeboten – sei es beim Durchqueren eines Parks, beim Liegen im Bett, beim Heurigen oder beim Wunsch nicht hier, sondern anderswo zu sein. Unterwegs kann deutlich werden, wie sehr vertraute Räume das Handeln prägen, dass sie zugleich aber immer auch individuelle Formen der Aneignung hervorbringen und notwendig machen. Denkraum Wien (gem. mit Bärbl Zechner), 09.10.2010

Frage-Zeichen?
Das Projekt basiert auf dem gemeinsamen Austausch zwischen Gehörlosen und Hörenden und stellt die Frage, ob und wie (über) Kunst kommuniziert werden kann, neu: Gehörlose SchülerInnen erproben gemeinsam mit der gehörlosen Künstlerin Xiaoshu Alice Hu und hörenden KunstvermittlerInnen performative Kommunikationsformen als Zugang zu moderner Kunst. Ein personales Vermittlungsangebot für gehörlose SchülerInnen im Alter von 12 bis 18 Jahren, Wien 2011, gemeinsam mit Julia Draxler

Wir rechnen mit Beschwerden!
Für dich kann’s gar nicht laut genug sein? Am Wohlsten fühlst du dich, wenn es kracht und knarzt und lärmt? Wenn alle flüstern, möchtest du schreien? Mit Mikros, selbstgebauten Instrumenten und Aufnahmegeräten sammelst du Geräusche und bastelst Soundcollagen, die wir in der Ausstellung zum Besten geben. Nichts für schwache Nerven! Sound-Workshop für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, mit dem Musiker Manfred Engelmayr (Bulbul) im Rahmen der Ausstellung „Bilder über Bilder. Von Albers bis Zobernig“, MUMOK Wien, April 2010

Jetzt übernehmen wir! Mediale Vermittlungsangebote von Kindern
Die Sichtweisen, Fragestellungen und Interessen von Volksschulkindern über das Museum als Ort, der vielfach Erwachsenen vorbehalten zu sein scheint, stehen im Mittelpunkt des Projekts. Ihre Entdeckungen setzen sie in unterschiedlichen Medien – von Forschungstagebüchern bis zu Video- und Soundcollagen – kreativ um. Die von den Kindern gestalteten Materialien werden für andere BesucherInnen in Form eines Buches und einer CD zugänglich gemacht und können von diesen für ihren Museumsbesuch weitergenutzt und -gestaltet werden. MUMOK, Wien 2010, gemeinsam mit Julia Draxler

Ferry fährt auf Fernsehen ab
Gibt es irgendetwas, das es im Fernsehen nicht gibt? Dich zum Beispiel? Mit Videokameras und Mikrofonen erkundet ihr das Museum und gestaltet eigene Beiträge – als JournalistInnen und FernsehsprecherInnen habt ihr das Sagen. Die entstandenen Filme werden während der Ausstellung „Changing Channels: Kuns und Fernsehen 1963-1987“ im MUMOK zu sehen sein. Und so kommst du ins Fernsehen! Vermittlungsangebot für Kinder von 6 bis 10 Jahren, MUMOK Wien, 2010

Ich in Farbe, ich im Licht, ich als Schatten – bin das ich?
Wenn du eine Farbe wärst, welche wäre das? Und bleibt sie gleich, wenn du müde bist? Wie verändert sich dein Äußeres, wenn Licht und Schatten, Tag und Nacht auf dir tanzen? Und gibt es ein Licht, das dich zum Strahlen bringt? In den Workshops des Ferienspiels unternehmen wir in den Ausstellungen und im Freien Farb- und Lichtexperimente, die uns auf alle Fälle vor lauter Spannung glühen lassen.
Vermittlungsangebot für Kinder von 6 bis 10 Jahren, MUMOK Wien, 2010

Rahmen, Rahmen an der Wand...
Kaum jemand beachtet sie im Museum, denn alle scheinen nur der Bilder wegen hier zu sein. Den Rahmen reicht es, und ein Aufstand lässt nicht mehr lange auf sich warten! Schnell muss etwas getan werden, bevor die Bilder aus den Rahmen fallen. Wir bauen auf eure Ideen! Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren in der Ausstellung „Klassische Moderne“, MUMOK Wien, 2008/2009

kunst – ent – führt
Partizipatorisches Vermittlungsprojekt mit SchülerInnen der Kulturtouristik-Schule Strassergasse, Wien, in Kooperation mit Kulturkontakt Austria und dem Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien: Die SchülerInnen entwickeln die Idee zu „Kunstentführungen“ – PassantInnen werden ins Museum „entführt“ und eingeladen, mit den SchülerInnen über ausgewählte Werke zu diskutieren. MUMOK, Wien 2008/2009

Ich hab die Welt gemacht. War viel Arbeit.’ Ein Projekt zu Kunst, Psychiatrie und gesellschaftlichen Normen
Partizipatorisches Vermittlungsprojekt mit der 7. Klasse des Amerling Gymnasiums Wien in Kooperation mit Kulturkontakt Austria: In der Auseinandersetzung mit Werken der Sammlung Prinzhorn entwickeln die SchülerInnen eigene Ideen für scheinbar „stille“ Interventionen im öffentlichen Raum. Wien 2008

Bad Girl Zines
Mädchen zwischen 10 und 13 Jahren gestalten mit ihren Texten, Comics und Fotos eine Zeitschrift, in der sie sich kreativ und kritisch mit dem Museum, dessen Ausstellungspolitik und ihrer eigenen Position in dieser Institution auseinandersetzen. Selbstermächtigung und „do it yourself“ bilden zentrale Bausteine dieses Workshops. MUMOK, Wien 2008

Kunstwelle
Erste Erfahrungen im Umgang mit moderner Kunst werden von Jugendlichen für das Medium Radio in Form eines Essays, als Dialog, Hörspiel oder Interview aufbereitet. Workshop im MUMOK in Kooperation mit dem Medienzentrum Wien und Radio Orange, Wien 2005